1940-1958, Gruen Movement

Bei den Taschenuhren des 19. Jahrhunderts wurden Uhrwerke und Gehäuse separat verkauft und Juweliere oder Uhrmacher fügten diese nach Wunsch des Kunden zusammen. Spätestens mit dem Erscheinen der Armbanduhren änderte sich dies, da die Uhrenfirmen größtenteils die Uhren bereits fertig montiert verkauften. Wenn allerdings ein Gehäuse stark abgenutzt oder zerstört wurde, kauften die Uhrmacher von darauf spezialisierten Firmen Gehäuse und die dazu passenden Zifferblätter, die dann auf das Uhrwerk montiert und in das Gehäuse eingepasst wurden. Da hierbei nur noch das Uhrwerk vom jeweiligen Hersteller war, wurden die Zifferblätter bei Gruen Laufwerken korrekterweise meist mit dem Schriftzug „Gruen Movement“, „Gruen Rebuilt“ oder ähnlich beschriftet. Durch kriegsbedingte Engpässe bei der Herstellung von Uhrengehäusen kam dies auch besonders in der Zeit des 2. Weltkriegs vor.
Uhren dieser Produktfamilie besitzen daher auch keine Style-Nummer, wie sie bis Ende der 1950er Jahre für Gruen-Uhren typisch war.

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