{"id":10065,"date":"2016-04-26T20:38:01","date_gmt":"2016-04-26T18:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/gruen.watch\/?page_id=10065"},"modified":"2016-07-03T14:45:47","modified_gmt":"2016-07-03T12:45:47","slug":"1911-gruen-watch-makers-guild","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruen.watch\/?page_id=10065","title":{"rendered":"1911 &#8211; 1935, Gruen Guild-Era"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Tod von Dietrich Gruen im Jahr 1911 etablierten\u00a0die S\u00f6hne Frederick und George Gruen die \u201cGruen Watch Makers Guild\u201d. Die Idee dahinter war, die Uhrenfirma Gruen und seine Zulieferer in\u00a0einer gemeinsamen Organisation zusammenzuf\u00fchren, wie es die mittelalterlichen Handwerksgilden bereits getan hatten. Es ist anzunehmen, dass die Idee hierzu von Fred Gruen kam, der bekennender Freimaurer war. Die Freimaurerei\u00a0entstand aus den mittelalterlichen Steinmetzbruderschaften und wesentliche Rituale und Symbole der Freimaurer beruhen bis heute auf den mittelaterlichen Wurzeln. Fred Gruen wird auch zitiert, er habe die Gruensche Uhrmachergilde gegr\u00fcndet, um &#8222;die alte Ideale der Gilden wieder aufleben zu lassen, den Stolz des Handwerkers in der Sch\u00f6nheit und Perfektion seiner Produkte&#8220;[1]<\/p>\n<figure id=\"attachment_10866\" aria-describedby=\"caption-attachment-10866\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10866 size-large\" src=\"http:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride-791x1024.jpg\" alt=\"+1920 GRUEN, Symbol of the Craftsmen's Pride\" width=\"640\" height=\"829\" srcset=\"https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride.jpg 791w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride-350x453.jpg 350w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride-116x150.jpg 116w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/1920-GRUEN-Symbol-of-the-Craftsmens-Pride-232x300.jpg 232w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10866\" class=\"wp-caption-text\">Anzeige von 1920<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unter dem Dach der\u00a0Gruen Watch Makers Guild agierten fortan sowohl die eigenen Firmen von Gruen als auch fremde Hersteller, mit denen man eng zusammenarbeitete. Dennoch war die Gruen Gilde nur ein Marketingkonzept und keine eigenst\u00e4ndige rechtliche Einheit.\u00a0Das Konzept der Gilde wurde allerdings erst mit dem Bau der im mittelaterlichen Stil gehaltenen neuen Zentrale auf dem Time Hill in Cincinnati im Jahr 1917 und durch Anzeigenwerbung ab dem Jahr 1920\u00a0auch in der \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rker vermarktet. Ab 1929 sollte die Gilde dann auch in Europa durch die Kooperation mit Alpina popul\u00e4r gemacht werden. Bis\u00a0ins Jahr 1935 trugen alle Werbeanzeigen sowohl in Amerika als auch in Europa den Absender &#8222;Gruen Guild Watches&#8220; bzw. &#8222;Gruen Watch Makers Guild&#8220; bzw. die entsprechende \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p>Mit Beginn der Gruen Guild\u00a0Marktingoffensive wurde der Name Gruen Guild nicht nur in der Werbung sondern auch auf Uhrwerken der Fremdhersteller eingesetzt und ersetzte vollst\u00e4ndig die alte Bezeichnung D. Gruen &amp; Sons und das DG&amp;S Logo. Anf\u00e4nglich war die Idee, nur die hochwertigen Uhren mit mindestens 17 Steinen selbst zu produzieren und die etwas g\u00fcnstigeren Uhren bei Fremdherstellern\u00a0der Gilde produzieren zu lassen. Daher wurde auch das neue eigene Produktionsgeb\u00e4ude in Biel &#8222;Precision Factory&#8220; genannt. W\u00e4hrend die Gilde-Uhren meist nur mit &#8222;Gruen&#8220; bezeichnet wurden, hatten die eigenen Uhren die Bezeichnung &#8222;Gruen Precision&#8220;. Dieses Konzept wurde aber schnell aufgel\u00f6st, da auch Fremdhersteller wie Aegler sehr hochwertige Uhren mit 17 Steinen bauten. Sp\u00e4testens aber ab\u00a0Beginn der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre und dem Einbruch der Nachfrage nach hochwertigen Uhren wurde die gesamte Uhrwerksproduktion von Gruen in der PrecisionFactory konzentriert und fortan kamen alle Uhren, egal mit wievielen Steinen, von dort.<\/p>\n<p>Zur Gruen Gilde geh\u00f6rten von Beginn an auch die\u00a0Uhrwerkshersteller Aegler in Biel\/Schweiz und Lavina in Villeret\/Schweiz. Auch wenn diese Uhren nicht in eigener Produktion gefertigt wurden, so wurden sie dennoch\u00a0im Auftrag und nach den strengen Richtlinien von Gruen produziert. Die Uhren eigener Produktion waren auf dem Uhrwerk mit der Bezeichnung Gruen Watch Co. bezeichnet, die Uhren von Aegler und Lavina mit Watch Specialties und\/oder dem DG&amp;S-Logo (&#8222;Dietrich Gruen &amp; S\u00f6hne&#8220;). \u00a0Einige wenige Uhren von Aegler trugen auch den Markennamen &#8222;Premo&#8220;, den Gruen von Aegler \u00fcbernommen hatte und 1911 f\u00fcr sich registrieren lie\u00df. Die Zifferbl\u00e4tter dieser Uhren trugen entweder den Namen Gruen, das DG&amp;S-Logo und\/oder den Namen eines Juweliers oder H\u00e4ndlers.\u00a0Vereinzelt finden sich auch Uhren, die die Aufschrift &#8222;Gruen Guarantee&#8220; auf dem Uhrwerk tragen. Es ist anzunehmen, dass diese Uhrwerke nicht von Gruen, Aegler oder Lavina gefertigt, sondern von dritten Herstellern zugekauft wurden. Die Bezeichnung &#8222;Gruen Guarantee&#8220; k\u00f6nnte darauf hin deuten, dass Gruen sich auch bei diesen fremden Uhrwerken f\u00fcr die hohe Qualit\u00e4t verb\u00fcrgte. Ca. 1921 wurden dann alle vorgenannten Bezeichnungen auf den Uhrwerken von Fremdherstellern durch die Bezeichnung &#8222;Gruen Guild&#8220; ersetzt. Uhrwerke aus eigener Produktion trugen aber weiterhin die Bezeichnung &#8222;Gruen Watch&#8220; bzw. &#8222;Gruen Watch Company&#8220;. Erst ab 1935 verschwand dann die Bezeichnung Gruen Guild und alle Uhren wurden einheitlich mit Gruen Watch bzw. Gruen Watch Co. bezeichnet. Der Hintergrund war der Wechsel von\u00a0Fred Gruen in den Aufsichtsrat und die \u00dcbernahme der Gesch\u00e4ftsleitung durch Benjamin S. Katz, zum anderen aber auch die Tatsache, dass man die Fremdproduktion wegen der wirtschaftlichen Krise nahezu eingestellt hatte.<\/p>\n<p>Obwohl man Anfang der 1910er Jahre mit der Gruen Gilde (&#8222;Gruen Guild&#8220;) ein einheitliches Markendach geschaffen hatte, wurde mit der\u00a0Watch Specialties Co. und den Gruen Guarantee-Uhren oder ab den 1920er Jahren mit den Gruen Guild-Uhren eine trennscharfe Abgrenzung der in der eigenen Produktion hergestellten Uhren h\u00f6chster G\u00fcte von den zugekauften Uhren bzw. Uhrwerken anderer Hersteller erreicht. Dies bedeutete aber nicht, dass die zugekauften Uhren und Uhrwerke von minderer Qualit\u00e4t waren, da man nur mit den besten\u00a0Zulieferern zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>Sicherlich der wichtigste\u00a0Fremdhersteller\u00a0war die Firma <strong>Aegler<\/strong>, die durch Jean (Johannes) Aegler 1881 gegr\u00fcndet wurde. Aegler\u00a0hatte sich auf die Herstellung kleiner Uhrwerke spezialisiert, die \u00fcberwiegend in Damenuhren aber auch in den sogenannten \u201cTrench Watches\u201d (dt. \u201cSch\u00fctzengraben-Uhren\u201d) f\u00fcr Soldaten im 1. Weltkrieg eingesetzt wurden. Mit dem Siegeszug der Armbanduhren nahm die Anzahl der von Aegler bezogenen\u00a0Uhrwerke und somit die Bedeutung als strategischer Lieferant von Gruen\u00a0zu.<\/p>\n<p>Auch der Gr\u00fcnder der Fa. Rolex, Hans Wilsdorf, fertigte seine Uhren nicht selbst, sondern war ein Hauptabnehmer der Uhrwerke von Aegler. Die enge Zusammenarbeit zwischen\u00a0Aegler und seinen zwei gr\u00f6\u00dften Kunden Gruen und Rolex f\u00fchrte schlie\u00dflich zu einer finanziellen Beteiligung \u00a0am gemeinsamen Lieferanten und der Umfirmierung in\u00a0&#8222;Aegler, Soci\u00e9t\u00e9 Anonyme, Horologies D&#8217;Excellence Fabrique des Montres Rolex &amp; Gruen Guild A.&#8220;<\/p>\n<p>Die Beteiligung zweier selbst\u00e4ndiger Uhrenfirmen an Aegler bedingte aber auch, dass die in dieser Zeit\u00a0hergestellten Uhrwerke nahezu baugleich aber mit unterschiedlichen Uhrwerksbezeichnungen in Uhren von Gruen und Rolex verbaut wurden. Folgende baugleiche Uhrwerke sind bekannt:\u00a0Gruen 819 (Rolex 600),\u00a0Gruen 827 (Rolex 710),\u00a0Gruen 833 (Rolex 250),\u00a0Gruen 835 (Rolex 200),\u00a0Gruen 835SS (Rolex 210),\u00a0Gruen 877 (Rolex 300),\u00a0Gruen 879 (Rolex 170).[2]<\/p>\n<p>Da im Jahr 1929\u00a0Gruen seine europ\u00e4ischen Aktivit\u00e4ten in der Alpina-Gruen Gilde\u00a0zusammenlegte (siehe gesondertes Kapitel)\u00a0finden sich einige der\u00a0oben genannten Uhrwerke auch noch in\u00a0Alpina bzw Alpina-Gruen Uhren.\u00a0Allerdings trugen lediglich die Zifferbl\u00e4tter diese\u00a0Namen, die Uhrwerke, sofern sie von Aegler kamen, waren lediglich mit &#8222;Gruen Guild&#8220; bezeichnet. Ebenso finden sich bis heute einige wenige Uhren mit den gleichen Uhrwerken, die den Namen Rebberg tragen. Dies war eine Marke, die Aegler selbst f\u00fchrte und die auf den Sitz der Firma am Rebberg, einem Stadteil von Biel, hinwies. Ob Aegler diese Uhren selbst vermarktete, oder diese Uhrwerke von unabh\u00e4ngigen Uhrmachern, Juwelieren\u00a0oder Drittfirmen bei Aegler gekauft wurden, ist nicht bekannt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10865\" aria-describedby=\"caption-attachment-10865\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-10865 size-large\" src=\"http:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0-1024x768.jpg\" alt=\"Gruen Guild, 877-8 (0)\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0.jpg 1024w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0-350x263.jpg 350w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0-150x113.jpg 150w, https:\/\/gruen.watch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Gruen-Guild-877-8-0-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10865\" class=\"wp-caption-text\">Gruen Guild Techni-Quadron, Kal. 877, Foto: (C) Peter Schill<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die bekannteste Uhr von Gruen, Rolex und Alpina ist sicherlich die ber\u00fchmte Doctor&#8217;s Watch, die als sogenannte Duo-Dial-Uhr zwei nahezu gleich gro\u00dfe Zifferbl\u00e4tter f\u00fcr Stunde\/Minute und Sekunde besa\u00df. Durch den vergr\u00f6\u00dferten Sekundenzeiger eignete sich die Uhr besonders f\u00fcr \u00c4rzte, die damit den Puls messen konnten. Die Doctor&#8217;s Watch wurde baugleich als Rolex Prince, \u00a0Gruen Techni-Quadron,\u00a0Alpina-Gruen Tecno und\u00a0Alpina Tecno vermarktet. Zum Einsatz kam das\u00a0von Aegler gefertigte\u00a0Formuhrwerk Kaliber 877, das seinerzeit einen Meilenstein in hochwertiger Verarbeitung und\u00a0Ganggenauigkeit setzte.<\/p>\n<p>Die Familien Wilsdorf und \u00a0Gruen waren nicht nur Gesch\u00e4ftspartner sondern auch ansonsten eng befreundet.\u00a0Anf\u00e4nglich waren auch die gesch\u00e4ftlichen Aktivit\u00e4ten komplement\u00e4r, da Gruen seine Uhren ausschlie\u00dflich in den USA und Rolex in Europa, Asien und dem Britischen Empire vermarktete. Mit dem zunehmenden Erfolg beider Firmen weiteten diese aber auch ihre Vertriebsgebiete aus, wodurch die Differenzen zunahmen. 1926\u00a0lie\u00df\u00a0Rolex ein wasser- und staubdichtes Armbanduhrgeh\u00e4use mit verschraubter Krone patentieren, die ber\u00fchmte Oyster. Diese sollte\u00a0als Sportuhr vermarktet und \u00fcber das amerikanischen Katalogversandhaus f\u00fcr Sport und Outdoor-Aktivit\u00e4tren Abercrombie &amp; Fitch (A&amp;F) [3]\u00a0auch in der neuen Welt vertrieben werden. Wegen der Kooperation mit Gruen konnte Wilsdorf f\u00fcr die Uhr aber kein Aegler-Uhrwerk verwenden und griff daher auf ein Werk von FHF zur\u00fcck, das aber bei weitem nicht den hohen Standard erf\u00fcllte. Da aber auch A&amp;F die Uhr nicht gen\u00fcgend werblich unterst\u00fctze scheiterte der erste Versuch einer Expansion von Rolex nach Amerika kl\u00e4glich. Auch ein zweiter Versuch \u00fcber die nur im Nordwesten der USA operierende Juwelierkette Zell Brothers war nicht von Erfolg gekr\u00f6nt.[4] Andererseits\u00a0konnte Rolex die 1929 begonnene Kooperation zwischen Gruen und Alpina nicht gefallen, mit der Gruen in Europa Fu\u00df zu fassen suchte.<\/p>\n<p>Nach dem Erfolg von Time Hill in Cincinnati\/USA er\u00f6ffnete\u00a0\u00a0Gruen 1921 die ebenfalls im mittelalterlichen Gildenstil erbaute neue Produktionsst\u00e4tte &#8222;Precision Factory&#8220; schr\u00e4g gegen\u00fcber der Firma von Aegler am Rebberg in Biel\/Schweiz. Durch die hoche Nachfrage nach Uhren in den USA bezog Gruen\u00a0bis Ende der 1920er Jahre\u00a0Uhrwerke sowohl aus seinen eigenen Produktionsst\u00e4tten in Madretsch und Rebberg, als auch von Aegler, Lavina und anderen.\u00a0Durch die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre brach aber die Nachfrage nach hochwertigen Luxusg\u00fctern wie Uhren rapide ein und Gruen konzentrierte seine Uhrwerksproduktion in der Precision Factory am Rebberg\/Biel.<\/p>\n<p>1935\u00a0verkaufte Gruen seine Aegler-Beteiligung an die verbliebenen Partner. Der freiwerdende Platz im Aufsichtsrat von Aegler wurde von Emile Borer, einem Schwager von Hermann Aegler, \u00fcbernommen. Borer war technischer Direktor der Uhrenfabrikation und Erfinder des patentierten 360\u00b0-Automatik-Uhrwerks von\u00a0Rolex.\u00a0Hans Wilsdorf brachte 1945 sein gesamtes Unternehmenskapital in die Hans-Wilsdorf-Stiftung ein, der heute auch die Rolex S.A. geh\u00f6rt. 1960 verstarb Wilsdorf kinderlos. Die Zweiteilung zwischen Rolex-Produktion durch Aegler in Biel\/Schweiz und Vermarktung durch die Rolex SA in Genf\/Schweiz bestand bis zum April\u00a02004. \u00a0Erst zu diesem Zeitpunkt verkauften die Familien Borer und Cottier-Aegler die Rolex Biel f\u00fcr gesch\u00e4tzte 2 bis 2,5 Milliarden Franken an die Rolex SA in Genf.[5]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[1] White, James T.: The Nationjal Cyclopaedia of American Biography (New York: James T. White &amp; Co., 1947)<br \/>\n[2] Ranfft, Roland: Ranfft\u00a0Watches, http:\/\/www.ranfft.de\/, 2.6.2016<br \/>\n[3] Die 1892 durch David Abercrombie in Manhattan\/New York gegr\u00fcndete Firma, die im Jahr 1900 um\u00a0den Teilhaber Ezra Fitch \u00a0erweitert und in Abercrombie &amp; Fitch umbenannte wurde existierte als Katalogversender und Spezialist f\u00fcr Sport- und Au\u00dfenaktivit\u00e4ten bis zur Insolvenz im Jahr 1976\/1977. \u00a0Die heute bekannte Modemarke A&amp;F entstand erst Ende der 1980er Jahre nachdem die Firma mehrmals den Eigent\u00fcmer gewechselt und ihre Ausrichtung ge\u00e4ndert hatte.<br \/>\n[4] padi56: Which year is the first Rolex made?, http:\/\/www.rolexforums.com, 28.11.2012<br \/>\n[5] Hug, Daniel: Die Vision Rolex, Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 4.4.2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Tod von Dietrich Gruen im Jahr 1911 etablierten\u00a0die S\u00f6hne Frederick und George Gruen die \u201cGruen Watch Makers Guild\u201d. 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